Klaus Püschel

Klaus Püschel, geboren 1952 in Grammendorf, ist Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am UKE. Er ist wohl der bekannteste Rechtsmediziner in Deutschland und gilt in Hamburg als „Anwalt der Toten“, der unzählige Ermittlungserfolge der Polizei erst möglich machte. Mit seiner Leidenschaft für den Beruf und die Entwicklung eines einmaligen Systems bewirkte er, dass unnatürliche Todesursachen nicht mehr unerkannt bleiben können, wodurch ihm die Polizei, durch seine Ernennung zum „Ehrenkommisar“ , große Anerkennung zollte. Sein großes Interesse am Menschen brachte ihn in den 2000er Jahren dazu, sich neben seinen alltäglichen beruflichen Tätigkeiten auch mit anthropologische und forensische Untersuchungen verschiedener archäologischer Funde zu beschäftigen, wie Störtebekersschädel, 1000 Jahre alte Moorleichen, ägyptische Mumien und auch die mutmaßlichen Schädelteile von Adolf Hitler.


 Beruf:
Rechtsmediziner
 Einsatzbereich:
Leichenkeller

Tote schweigen nicht

Eben noch war der Tod eines Menschen rätselhaft, die Wahrheit verborgen. Rechtsmediziner legen sie frei. Man könnte auch sagen: Sie legen die Finger in die Wunde, im wahrsten Sinne des Wortes. Als Detektive in Weiß tragen sie entscheidend dazu bei, ein Verbrechen aufzuklären und den Täter seiner gerechten Strafe zuzuführen. „Von den Toten lernen für die Lebenden“ ist das Credo der Rechtsmedizin.

„Wir lesen in den Toten wie in einem Buch und bringen sie ein letztes Mal zum Sprechen“, sagt Prof. Dr. Klaus Püschel.

Als Anwälte der Toten beschäftigen sich die Rechtsmediziner mit Hintergründen des Daseins, den elementaren Abläufen im Leben eines Opfers und bei seinem Sterben – und das mit großem Tiefgang.
Dieses Buch hellt die finstersten Seiten des Lebens auf. Es schildert unter anderem den Fall eines Mannes, der ein Flugzeug als Waffe benutzt, um seine Familie auszulöschen, den brutalen Showdown eines Serienkillers, den Fall Uwe Barschel sowie die Geschichte einer Elster als Mörderin. Das Buch erzählt, wie ein böser Samariter fünf Seniorinnen binnen zehn Tagen tötet, von Müttern, die ihre Kinder absichtlich todkrank machen und von Klaus Störtebeker.

Wie Angler länger überleben

Liebe Angler, bitte niemals am Wasser urinieren. Hat einen einfachen Grund: Beim Urinieren entspannt sich der Körper und die Herzfrequenz sinkt, dabei kann man das Bewusstsein verlieren. Sind Sie erst einmal weggetreten, fallen Sie ins Wasser und ertrinken. Das kann man leicht vermeiden, indem man sich lieber an den nächstgelegenen Baum stellt und sein Geschäft dort verrichtet. Kommt es nämlich hier zur Ohnmächtigkeit, fallen Sie lediglich auf das weiche Gras und Ihnen kann nichts weiter passieren.

Reacted

26.09.2016

Recorded

27.09.2016

Released